Fair Handeln

Faire Handelspolitik der GEPA

Für die politische Seite des Fairen Handels macht sich die GEPA seit Beginn ihres Bestehens stark.

Innerhalb der GEPA ist die Abteilung „Grundsatz“ zuständig für politische Themen und Fragen im Zusammenhang mit den Kriterien des Fairen Handels. Die Erarbeitung und Überprüfung der Fair-Handelskriterien geschieht in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Netzwerken des Fairen Handels.

Kriterien des Fairen Handels

Ziel der GEPA ist es, die Lebensbedingungen benachteiligter Produzenten in den südlichen Ländern zu verbessern, indem sie ihnen die Möglichkeit bietet, unter fairen Bedingungen am Marktgeschehen teilzunehmen und aus eigener Kraft für einen angemessenen Lebensunterhalt zu sorgen.

Die Anforderungen an einen fairen Handel in Bezug auf

  • Handelspartner
  • Produkte und
  • Handelsbedingungen

werden über die internationale Dachorganisation des Fairen Handels geregelt.

Die GEPA ist Mitglied der EFTA (European Fair Trade Association), einem Zusammenschluss von Fair-Handelsorganisationen in ganz Europa.

Die Förderung eines verantwortlichen und nachhaltigen Handels ist das Ziel der EFTA und ihrer Mitglieder, die inzwischen einige Jahrzehnte Erfahrung im Import von fair gehandelten Produkten vorweisen können.

Die EFTA-Mitglieder stehen heute mit über 700 Produzentengruppen in Übersee in Verbindung. Im Interesse dieser Partner haben sie durch ihre Arbeit wesentlich dazu beigetragen, dass immer mehr Konsumenten auch ethische und ökologische Gesichtspunkte bei ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen.

Auswirkungen

Der Faire Handel wächst und gewinnt Kontur!

Ein wesentliches Anliegen der GEPA ist es, das große Potenzial des Fairen Handels besser strukturell, politisch und wirtschaftlich zu nutzen. Dazu leisten wir in internationalen Gremien und in Deutschland unseren aktiven Beitrag.

Zum einen hat sich die Zusammenarbeit der Akteure des Fairen Handels grundlegend verbessert. International wurde eine gemeinsame Definition des Fairen Handels gefunden, auf der aufbauend die Zusammenarbeit effektiver gestaltet werden konnte.

Eine Koordination im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den ProduzentInnen, auf Information, Monitoring und Lobbyarbeit trägt ebenfalls dazu bei, die Schlagkraft des Fairen Handels im Interesse der Partner zu verbessern.

Im Hinblick auf eine politische Mitsprache hat sich Vieles getan: Im Rahmen der Notwendigkeit einer Form des Handels, die eine nachhaltige Entwicklung in den Vordergrund stellt, ist die GEPA zunehmend Ansprechpartner für politische Institutionen geworden. Wir werden zur aktiven Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen eingeladen, z.B. in Deutschland zur gemeinsamen Konferenz der politischen Stiftungen „Sozialstandards – Globalisierung sozial gestalten“ oder zur Tagung der Welthandelsorganisation WTO zu „Risiken und Chancen des freien Welthandels“.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

gemeinsam handeln!